Ab wann zahlen Krankenversicherungen Mittel auf Basis von Aloe Vera?
1. November 2009 | Beitrag von: Versicherungen-Infoportal.de | Rubrik: KrankenversicherungDie Aloe Vera, auch Echte Aloe oder Curacao-Aloe genannt, mit der lateinischen Bezeichnung Aloe Vulgaris oder Aloe barbadensis, zeichnet sich durch eine Vielzahl an Inhaltstoffen aus, denen man positive bis heilende Wirkung(en) nachsagt. Und in der Tat: Der Markt rund um die Aloe Vera boomt, von der Hautpflege bis zur Nahrungsergänzung im MLM und Direktvertrieb (vgl. z.B. Forever Living). Krankenversicherungen zahlen Produkte auf Aloe Vera Basis in aller Regel jedoch bisher nicht. Da stellt sich die Frage, wann die ersten PKVs hier etwas ändern?
Neben Mineralstoffen, Spurenelementen und Aminosäuren beinhaltet die Aloe noch diverse Vitamine. Die äußerliche Anwendung wird vor allem mit dem frisch gewonnenen, gelartigen Blattsaft oder Cremes, die auf dessen Grundlage basieren, durchgeführt.
Äußerliche Anwendung
Die äußerliche Verwendung der Curacao-Aloe soll speziell bei Hautproblemen eine positive Wirkung erzielen. Mögliche Indikationen sind Brand- oder Schnittwunden, Insektenstiche, Hautausschläge oder Akne. Hierbei kommt die Wirkung des langkettigen Polysaccharids Acemannan, das Bestandteil des Pflanzensafts ist, zum tragen. Auch bei Psoriatikern scheint die Anwendung von Aloe Produkten deutliche Besserung zu bewirken.
Innerliche Anwendung
Neben der äußerlichen Nutzung findet die Aloe Vera unter anderem Einsatz in der innerlichen Anwendung, z.B. auch als Aloe Vera Trinkgel oder Aloe Vera Säfte. Durch den in der Pflanze befindlichen Inhaltsstoff Aloin werden Bakterien im Dickdarm zu Aloe-Emodin-Anthron verwandelt. Die Wirkung dieses neu erzeugten Wirkstoffes ist abführend und stimulierend und wird aus diesem Grund häufig bei Verdauungsbeschwerden eingesetzt. Für die Verstärkung der Wasserausscheidung und der Darmperistaltik sind die Anthranoide, die ebenfalls Bestandteil der Pflanze sind, verantwortlich.
Als Anmerkung sei erwähnt, dass die dem Gel zugeschriebenen entzüngungshemmenden und wundheilenden Eigenschaften, wissenschaftlich noch nicht bestätigt sind. Da diese Heilpfanze aber schon seit langer Zeit, explizit in der Hautpflege, mit positivem Ergebnis, verwendet wird kann man davon ausgehen, dass die Aloe Vera ihrem heilenden Ruf in nichts nachsteht.