Berufsunfähigkeit: Nürnberger Versicherung

10. August 2010 | Beitrag von: | Rubrik: Berufsunfähigkeit

Die Nürnberger Versicherung ist aus der 1884 entstandenen Nürnberger Lebensversicherungs-Bank entstanden. Nach eigenen Angaben gehört das in Nürnberg ansässige Unternehmen zu den großen Personen- und Sachversicherern in Deutschland. Außerdem sieht sich das Unternehmen als Partner des Mittelstands und der berufsständischen Versorgungseinrichtungen.

Die Ursachen für Berufsunfähigkeit sind zu 87 Prozent krankheitsbedingt. Selbständige und Freiberufler müssen bei Berufsunfähigkeit mit einem Ausfall der Einnahmen rechnen, Beamte und Angestellte des Öffentlichen Dienstes haben mit Versorgungslücken zu rechnen und Angestellte erhalten nur einen kleinen Teil ihres letzten Nettoeinkommens bzw. gar nichts. Um sich gegen den finanziellen Verlust bei Berufsunfähigkeit abzusichern, bietet die Nürnberger verschiedene Varianten der Berufsunfähigkeitsversicherung an.

Die selbständige Berufsunfähigkeitsversicherung (SBU) der Nürnberger zahlt im Fall der Berufsunfähigkeit eine garantierte monatliche Rente, deren Höhe der Versicherte selber festsetzt.
Beim Standard-Tarif leistet die Versicherung ab dem sechsten Monat Berufsunfähigkeit. Der Beitrag erhöht sich auch dann nicht, wenn der Versicherte zukünftig einen gefährlichen Beruf ausübt oder einem riskanten Hobby nachgeht. Der Versicherungsschutz besteht weltweit.
Der Comfort-Tarif verzichtet auf eine abstrakte Verweisung. Bei Heirat, Geburt eines Kindes oder beruflicher Verbesserung kann die Rente ohne erneute Gesundheitsprüfung erhöht werden. Außerdem wird eine Wiedereingliederungshilfe in Höhe von 6 monatlichen Raten, maximal jedoch 6.000 Euro gezahlt.
Die Nürnberger garantiert eine jährliche Rentensteigerung und leistet nach eigenen Angaben z.B. bei Herzinfarkt, Krebs oder Schlaganfall in Form einer SchnellHilfe für Umbauten oder spezielle Behandlungen. Die Höhe des Betrags ist auf einmalig bis zu 30.000 Euro begrenzt.

Eine andere Form der Berufsunfähigkeitsversicherung ist die Investment Berufsunfähigkeitsversicherung (IBU), bei der die Überschüsse in vom Versicherten ausgewählten Investmentfonds und –depots angelegt werden. Auch hier gibt es einen Standard- und einen Comfort-Tarif. Wird die Versicherung nicht in Anspruch genommen, wird am Ende der Vertragslaufzeit die Fondseinlage ausbezahlt. Sie kann als Einmalzahlung, in Anteilscheinen oder als monatliche Rente gezahlt werden. Stirbt der Versicherte, geht das Fondsguthaben an die Angehörigen. Laut Nürnberger wird die Berufsunfähigkeit immer unbefristet anerkannt. Die Höhe der Jahresrente bewegt sich zwischen 600 und 60.000 Euro jährlich. Das Eintrittsalter für die Berufsunfähigkeitsversicherung liegt zwischen 15 und 55 Jahre.


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