Investmentrenten | Erhöhtes Risiko, erhöhte Rendite-Chancen
1. Oktober 2009 | Beitrag von: Versicherungen-Infoportal.de | Rubrik: AltersvorsorgeWenn es um die Altersvorsorge geht, sind die Deutschen angesichts der immer stärker eingeschränkten Leistungen aus der gesetzlichen Rentenversicherung mehr und mehr auf sich selbst gestellt. Neben zahlreichen privaten Rentenversicherungen, die vor allem auf den Vermögensaufbau auf Basis von sicheren Sparplänen bauen, bieten sich auch sogenannte Investmentrenten zur privaten Altersvorsorge an. Im Rahmen von Investmentrenten legen Anleger regelmäßig einen bestimmten Betrag zur Seite, der dann zum Kauf von Investmentfondsanteilen genutzt wird.
Zwar werben die meisten Anbieter von Investmentrenten mit hohen Renditen, allerdings bringen Investmentrenten auch ganz erhebliche Risiken mit sich. Anders als die Werbung meist suggeriert, eignen sich Investmentrenten fast ausschließlich für sehr junge Menschen. Dies liegt vor allem an den großen Kursschwankungen, denen die Fondsanteile unterliegen. Die Problematik: Ältere Anleger, die beispielsweise zehn Jahre vor Rentenbeginn mit einer Investmentrente vorsorgen möchten, sind dem Risiko ausgesetzt, sich genau in eine Baisse einzukaufen, sodass zum Rentenbeginn keine hohe Rendite, sondern durchaus auch ein Verlust aufgelaufen sein kann.
Anleger, die mit Investmentrenten vorsorgen möchten, sollten also in jedem Fall einen langen Anlagehorizont mitbringen. Dabei gilt grundsätzlich: Je länger, desto besser. Idealerweise beginnen Anleger bereits vor dem 30. Lebensjahr mit dem Ansparen einer Investmentrente. Dann ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass eventuelle Verlustphasen langfristig ausgeglichen werden können und weniger stark ins Gewicht fallen.
Mehr zu den Schlagworten dieses Artikels: Investmentrenten, private Altersvorsorge, private Rentenversicherung, Rente