Pferde-Krankenvollversicherung
26. August 2010 | Beitrag von: Versicherungen-Infoportal.de | Rubrik: TierversicherungJe größer das Tier, desto teurer fällt in der Regel die Tierarztrechnung aus. Das gilt vor allem für Pferde. Eine einfache Behandlung, die Impfung oder eine Vorsorgeuntersuchung kann schon mehrere hundert Euro kosten – weitaus höhere Beträge nimmt der Tierarzt bei regelmäßiger Behandlung oder operativen Eingriffen ein. Jeder Pferdebesitzer will seinem Pferd die beste Behandlung bieten, doch oft ist es eine Kostenfrage. Die Pferde-Krankenvollversicherung nimmt dem Besitzer diese Sorge ab.
In der Pferde-Krankenvollversicherung enthalten sind zunächst ambulante tierärztliche Behandlungen. Übernommen wird alles, was der Tierarzt vor Ort im Stall des Tieres vornehmen kann. Dazu gehören beispielsweise Impfungen oder die Behandlung einfacher Erkrankungen. Die Versicherung kann den Besitzer vor allem dann entlasten, wenn der Tierarzt regelmäßig eine alte Verletzung untersuchen oder aus anderen Gründen alle paar Tage oder Wochen vorbeikommen muss.
Die stationäre Behandlung des Pferdes ist ebenfalls in der Pferde-Krankenvollversicherung inbegriffen. Darunter verstehen sich Aufenthalte in der Tierklinik. Diese sind meist nach der Operation erforderlich, um zu beobachten, wie sich das Pferd erholt – je nach Versicherung werden operative Eingriffe ebenfalls übernommen. Auch andere Erkrankungen können den Aufenthalt des Pferdes in der Tierklinik erforderlich machen, ohne dass operiert wird. Jeder Tag, den das Pferd dort verbringt, sorgt dafür, dass sich die Endsumme weiter vermehrt.
Je nach erforderlicher Behandlung kann es nötig sein, Labor- oder Röntgenuntersuchungen durchzuführen. Diese werden in der Regel gesondert abgerechnet, der Besitzer erhält darüber eine eigene Rechnung. Eine Pferde-Krankenvollversicherung sollte diese Kosten ebenfalls übernehmen, da sie schnell zu hohen Summen anwachsen können.
Eine Pferde-Krankenvollversicherung macht grundsätzlich für jedes Pferd Sinn. Spontane, unerwartete Erkrankungen können jedes Tier treffen und dafür sorgen, dass es schnellstmöglich behandelt werden muss. Sinn macht die Versicherung umso mehr für Pferde, die gefährdet sind. Dazu gehören beispielsweise Turnierpferde, die sich auf Wettbewerben verletzen können. Auch Zuchtstuten brauchen regelmäßig die Hilfe eines Tierarztes – nicht nur beim Abfohlen sollte der Veterinär vor Ort sein, sondern nach Bedarf auch während der Trächtigkeit. Viele Versicherungen nehmen Pferde allerdings nur bis zu einem gewissen Alter auf. Über 10-Jährige haben es schwer.