Privathaftpflichtversicherung

25. August 2010 | Beitrag von: | Rubrik: Haftpflichtversicherungen

Eine Privathaftpflichtversicherung ist eine freiwillige Individualversicherung. Sie wird von vielen Versicherungsexperten neben der Hausratversicherung als eine der grundlegenden Versicherungen bezeichnet, auf die kein erwachsener Mensch verzichten sollte. Grundsätzlich übernimmt eine Privathaftpflichtversicherung alle anfallenden Kosten, die einer anderen Person durch den Versicherungsnehmer oder dessen Angehörigen entstehen können. Dies bezieht sich auf Sachschäden ebenso wie auf Personenschäden. Insbesondere letztere können im Fall der Fälle hohe Summen annehmen, die von einer Privatperson kaum zu bezahlen wären. Eine hohe und langdauernde Verschuldung wäre die Folge, wenn der Einzelne nicht über eine Privathaftpflichtversicherung verfügt. Aus diesem Grund sollte der Verzicht einer Privathaftpflichtversicherung doppelt überlegt werden. In der Regel liegen die Versicherungsprämien einer Privathaftpflichtversicherung bei nur wenigen Euro jährlich. Bei einer Privathaftpflichtversicherung handelt es sich somit in jedem Fall um eine erschwingliche Versicherungsform, deren Existenz absolut berechtigt ist.

Die Beiträge einer Privathaftpflichtversicherung

Um einen gerechten Versicherungsschutz im Bereich der Privathaftpflichtversicherung zu gewährleisten, bemisst sich die Beitragshöhe einer Privathaftpflichtversicherung anhand verschiedener komplexer Faktoren und orientiert sich im Allgemeinen auf der Grundlage von Statistiken und versicherungsmathematischen Berechnungen der Versicherung. Wie bereits angesprochen, liegen die Beiträge, die im Rahmen einer Privathaftpflichtversicherung fällig werden, im niedrigen Bereich. Dies lässt sich unter anderem auf die weite Verbreitung einer Privathaftpflichtversicherung zurückführen. Die Mehrheit der deutschen Bundesbürger verfügt heutzutage über eine Privathaftpflichtversicherung.

Worauf ist bei der Auswahl einer Privathaftpflichtversicherung besonders zu achten?

Generell sollte der Einzelne auf eine adäquate Deckungssumme der Privathaftpflichtversicherung achten. Insbesondere augenscheinlich besonders günstige Angebote im Bereich der Privathaftpflichtversicherung haben ihre Schwächen in einer niedrigen Deckungssumme. Da im deutschen Recht die Haftung einer Person nicht auf eine bestimmte Summe beschränkt ist, kann eine allzu niedrige Deckungssumme einer Privathaftpflichtversicherung im Leistungsfall schlimme finanzielle Folgen für den Einzelnen haben. Somit sollte die Deckungssumme bei der Auswahl des gewünschten Versicherungsanbieters einer Privathaftpflichtversicherung ebenso eine Rolle spielen wie die Höhe der jeweiligen Versicherungsprämien. Die Kombination aus beiden Faktoren sollte letztlich die Entscheidungsgrundlage für oder gegen einen bestimmten Versicherungsanbieter bilden.


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