Rechtsschutz für Hauseigentümer

Was für Mieter recht ist, kann für Vermieter eigentlich nur billig sein. Denn wo die eine Partei ihre Interessen durchsetzen möchte, ist zwangsläufig die andere Partei immer genauso beteiligt. Dass sich Mieter und Vermieter dann mitunter vor Gericht wiedertreffen, weil eine außergerichtliche Einigung nicht möglich ist, ist ein Grund mehr, dass sich auch Vermieter entsprechend absichern sollten. Denn die Kosten für ein Gerichtsverfahren, bei denen der Vermieter unterliegt, können schon einige hundert Euro betragen. Und sollte das Gericht der Meinung sein, ohne die Einvernahme von Zeugen und Sachverständigen eine Entscheidung nicht treffen zu können, können die Kosten ins Unermessliche steigen. Die Rechtsschutz für Hauseigentümer übernimmt in solchen Fällen die Kosten, sollte das Gericht diese dem Vermieter auferlegen.

Eine Rechtschutz für Hauseigentümer gilt als Sachversicherung und kann bei nahezu jeder Gesellschaft abgeschlossen werden. Häufig stellt sie eine Ergänzungsversicherung zu einer bereits bestehenden Privatrechtschutzversicherung dar. So bietet die ARAG ihren Kunden eine Rechtschutz als Ergänzungsversicherung an. Bei einer Selbstbeteiligung von 250,00 € zahlt eine Single für das gesamte Versicherungspaket keine 11,00 € im Monat. Die Allianzversicherung bietet die Rechtschutz für Hauseigentümer ebenfalls als Zusatzversicherung an. Noch günstiger sind indes Online-Versicherer, die ihren Kunden grundsätzlich günstigere Prämien anbieten können und diese dann die Rechtschutzversicherung für Hauseigentümer auch als separate Versicherung abschließen können, ohne zuvor eine Privatrechtschutz abgeschlossen zu haben.

Zwar können Hauseigentümer die Beiträge für ihre Rechtschutzversicherung steuerlich absetzen, doch sind auch sie durchaus bestrebt, eine möglichst günstige Prämie zu zahlen. Mit der Vereinbarung einer Selbstbeteiligung sinkt der Beitrag für die Rechtschutzversicherung; je nach Gesellschaft können Selbstbeteiligungen von 150,00 € bis 500,00 € vereinbart werden. Auch gibt es Tarife, in denen die Versicherung nur die Kosten einer gerichtlichen Auseinandersetzung zahlt. Die Kosten einer außergerichtlichen Einigung muss der Versicherungsnehmer dann alleine tragen. Die Laufzeit einer solchen Rechtschutzversicherung beläuft sich auf mindestens ein Jahr, wobei eine mindestens dreijährige Laufzeit zu empfehlen ist, da dann der Beitrag entsprechend geringer ist. Eine mehr als fünfjährige Laufzeit ist allerdings nicht zu empfehlen, da die Möglichkeiten eines Versicherungswechsels nur dann gegeben sind, sollte die Versicherung den Beitrag erhöhen.


« Rechtsschutz für Hauseigentümer »
Lesen Sie weiterführend auch folgende Beiträge im Versicherungen Infoportal:

  • ARAG Landwirtschafts-Rechtsschutz Die ARAG wurde 1935 in Düsseldorf von Heinrich Faßbender als Deutsche Auto-Rechtsschutz Aktien-Gesellschaft gegründet. Heute ...
  • Rechtsschutz für Selbständige Gerade als Selbstständiger kann man schnell in zivilrechtliche Auseinandersetzungen geraten, wenn es beispielsweise darum geht, ...
  • ARAG Unterhalts-Rechtsschutz Es gibt immer wieder Menschen, die es für unbedingt notwendig erachten, dass man sich mit ...
  • ARAG Ehe-Rechtsschutz „Drum prüfe, was sich ewig bindet, ob sich nicht was Besseres findet!“ Diesen Spruch kennt ...

Veröffentlicht auf www.versicherungen-infoportal.de am 31. Januar 2011 mit den Schlagwörtern:

,