Turnier- und Schulpferdeversicherung
4. August 2010 | Beitrag von: Versicherungen-Infoportal.de | Rubrik: TierversicherungEin Turnier- oder Schulpferd ist ein wertvolles Tier – nicht nur, weil es dem Besitzer persönlich viel bedeutet, sondern auch in wirtschaftlicher Hinsicht. Das erfolgreiche Turnierpferd gewinnt in seinem Leben hohe Gewinnsummen und kann auch als Zuchttier von Wert sein. Schulpferde durchlaufen eine lange Ausbildung, gerade Pferde fürs therapeutische Reiten sind selten zu finden – und auch sie können in der Zucht eingesetzt werden. Vor dem wirtschaftlichen Schaden, der durch den Verlust eines solchen Pferdes entstehen kann, schützt die Turnier- und Schulpferdeversicherung.
In die Versicherung aufgenommen werden kann ein Pferd, das entweder regelmäßig am Turniersport jedweder Disziplin teilnimmt oder zu Schulungszwecken eingesetzt wird, wobei auch therapeutisches Reiten oft dazugehört. Als Zuchtpferd kann es ebenfalls geschützt werden unter der Voraussetzung, dass es sich um ein eingetragenes Tier handelt. Beim Hengst genügt die Körung, bei Stuten reicht meist ein Stutbucheintrag oder eine Prämierung.
Die Turnier- und Schulpferdeversicherung schützt den Besitzer des Pferdes vor einer Reihe von Unfällen, aber auch vor Fremdeinwirkung. Stirbt das Pferd, beispielsweise durch eine Nottötung, wird dies von allen Versicherungen übernommen. Ebenfalls berücksichtigt wird der Fall, dass das Pferd dauerhaft unbrauchbar wird. Das gilt sowohl für seinen Einsatz beim Reiten oder Fahren sowie im Zuchtbetrieb. Damit ist der Besitzer des Tieres vor schweren Verletzungen und deren Folgeschäden sowie der Unfruchtbarkeit des Pferdes zumindest finanziell geschützt. In vielen Versicherungen wird auch der Fall abgedeckt, dass das Tier gestohlen wird – auch dann zahlt die Versicherung.
Generell macht eine Turnier- und Schulpferdeversicherung für jedes Pferd Sinn. Gerade Turnier- oder Zuchtpferde erwirtschaften keine geringen Beträge und sollten bestmöglich gegen einen Ausfall geschützt werden. Denn der Turniersport bringt je nach Disziplin Gefahren mit sich, die zu bleibenden Verletzungen und damit zur Unbrauchbarkeit des Pferdes führen können. Dasselbe gilt auch für Schulpferde. Sie sind nicht den gleichen Gefahren ausgesetzt wie ein Turnierpferd, können aber in dem Fall, dass sie nicht mehr geritten werden dürfen, kein Geld mehr erwirtschaften – das bringt auch ihren Besitzer in unerwartete finanzielle Engpässe.
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