Versicherung “Schwere Krankheiten”

27. Juli 2010 | Beitrag von: | Rubrik: Weitere Vorsorgeprodukte

Wer denkt schon gerne darüber nach, aber die Anzahl der Krebserkrankungen, Herzinfarkte und ähnliches nimmt konstant zu. Viele dieser Erkrankungen führen zu Tode, aber dank der medizinischen Fortschritte und der verbesserten Früherkennung bestehen immer mehr Heilungschancen. Doch was tun die Patienten in der Zeit zwischen Therapie und der Rehabilitation? Der Patient kann nicht seiner Arbeit nachgehen und muss trotzdem seinen finanziellen Verpflichtungen regelmäßig nachkommen. Da sich die Leistungen der gesetzlichen Krankenkassen auf ein Minimum beschränken, bedeutet eine schwere Erkrankung für viele eine finanzielle Katastrophe. Gegen eine Krankheit kann man sich nicht absichern, aber zumindest gegen die finanziellen Probleme die auftreten können. Die Berufsunfähigkeitsversicherung galt in diesen Fällen jahrelang als des Rätsels Lösung. Doch die harten Annahmekriterien sind sehr streng und schließen eine Reihe von Patienten vom Versicherungsschutz aus. Die beste Alternative hierzu ist die Versicherung gegen schwere Krankheiten. Die Versicherungsleistung wird in einer einmaligen Kapitalleistung erbracht, die fällig wird, sobald eine der in den Versicherungsbedingungen genannten Krankheiten das erste Mal diagnostiziert wird. Entsprechend der jeweiligen Lebenssituation kann der Versicherungsumfang um diverse Bausteine erweitert werden. Selbst Kinder können mitversichert werden. Die Versicherungsbeiträge der Versicherung gegen schwere Krankheiten richten sich nach der Versicherungssumme, der vereinbarten Versicherungsdauer und dem Lebensalter und der Lebensweise des Versicherten. Die Prämie für diese Versicherung (auch als Dread Disease bezeichnet) ist in aller Regel nur unwesentlich teurer als die der Berufsunfähigkeitsversicherung. Die einmalige Kapitalleistung erlaubt auch eine sehr flexible Handhabung. Sie kann der Lebenssituation angepasst werden. Muss beispielsweise eine Finanzierung weiter getilgt werden oder die Kosten für eine Therapie werden nur teilweise von der Krankenkasse übernommen, schafft man sich mit der Kapitalleistung ein sinnvolles finanzielles Polster. Auch eventuelle Einkommenseinbußen, die nach dem Wiedereintritt in das Berufsleben auftreten können, lassen sich so auffangen und man vermeidet finanzielle Engpässe.


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